Teil 1: Die analytische Basis des Kommunikationskonzepts

Skript für die Praxis

In welchen Arbeitsschritten entsteht ein Kommunikationskonzept? Vor 5 Jahren habe ich ein 4-teiliges PowerPoint-Skript auf SlideShare gestellt, das unter die Motorhaube des Kommunikationskonzepts schaut und praxisnah erklärt, wie alles funktioniert. Zwischenzeitlich hat sich viel getan. Eigentlich wollte ich das Skript schon viel früher aktualisieren, aber wie das Leben so spielt, immer kam etwas dazwischen.

Letztes Wochenende habe ich es endlich angepackt, den ersten Teil des Skripts, der die Analyse erklärt, auf den neuesten Stand gebracht und auf SlideShare.com hochgeladen (Mir kommt es jedoch so vor, dass sich auf SlideShare in letzter Zeit nicht mehr viel tut. LinkedIn scheint die Plattform zu vernachlässigen).

Zuerst die analytische Basis

Die Analyse bildet das Fundament jedes Konzepts. Wurde dort oberflächlich gearbeitet, stehen der strategische und operative Teil des Konzepts auf unsicherem Terrain. Hier die Inhalte des Skripts im Schnelldurchlauf:

  1. Schritt:Aufgabe – Am Beginn der analytischen Arbeit steht die Aufgabenstellung, die dem Konzept die Richtung vorgibt.
  2. Schritt: Briefing– Auf Basis der Aufgabe entsteht das Briefing, bei dem der Auftraggeber das Konzeptionsteam auf Schiene setzt und sagt, was Sache ist.
  3. Schritt: Recherche– Es empfiehlt sich, misstrauisch zu bleiben und nicht jede Aussage des Auftraggebers für bare Münze zu nehmen. In der anschließenden Recherche werden die Briefinginformationen überprüft und ergänzt.
  4. Schritt: Faktenspiegel– In Briefing und Recherche sind eine Menge an Informationen zusammengekommen, die anschließend gesichtet und gefiltert werden. Die maßgeblichen Informationen werden im Faktenspiegel zusammengestellt, der alle für die Aufgabe relevanten Fakten strukturiert erfasst.
  5. Schritt: Spezielle Analysen– Bei der Lektüre des Faktenspiegels fällt auf, dass einige Ausschnitte des Lagebildes unklar bleiben. Um klare Sicht zu bekommen, werden spezielle Analyse-Tools eingesetzt. Werden z. B. Unschärfen beim Blick auf die Zielgruppen sichtbar, dann macht eine Stakeholder-Analyse Sinn. Liegt ein kritischer Punkt in Relation zum Wettbewerb, kann eine Konkurrenz-Analyse den nötigen Durchblick bringen.
  6. Schritt: Integrierende SWOT-Analyse– Alle Erkenntnisse aus Faktenspiegel und Spezialanalysen werden zum Schluss der analytischen Arbeit in einer SWOT-Analyse komprimiert auf den Punkt gebracht. Die SWOT zeichnet ein übersichtliches Bild der Ist-Situation: Das ist der Stand der Dinge!

Wer mehr zur analytischen Arbeit wissen will, der kann sich mein PowerPoint-Skript auf SlideShare.com herunterladen:

https://www.slideshare.net/KlausSchmidbauer/kommunikationskonzept-01-analytische-basis

Fortsetzung folgt

Der zweite Teil des Skripts ist bereits in Arbeit und wird in einigen Tagen veröffentlicht. Das Skript erklärt, wie sich der strategische Kurs bestimmen lässt.