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SOFT-Analyse

By |2018-10-29T08:18:32+00:00Oktober. 29th. 2018|Briefing und Analyse|

Von SWOT zu SOFT

Die SWOT-Analyse (Hier mein Wissensvideo zur SWOT) hat sich zum gebräuchlichsten Analyse-Instrument im Rahmen des Kommunikationskonzepts entwickelt. Aber sie ist nicht alternativlos, denn es gibt viele weitere Analysearten, die für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden. Eine davon ist die SOFT-Analyse. Sie hat eine verwandtschaftliche Nähe zur SWOT und gehört zu den eher seltenen Arten der Gattung Analyse. Ich möchte auf die SOFT nicht verzichten, denn in bestimmten Fällen ist sie der SWOT überlegen.

Auch die SOFT arbeitet wie die SWOT mit vier Feldern. Jedes Feld betrachtet das Objekt der Kommunikation aus einem anderen Blickwinkel:

  • Satisfaction– Mit Blick auf die gegenwärtige Situation: Wo sind wir erfolgreich? Was gelingt uns gut? Worauf können wir stolz sein?
  • Failures – Mit Blick auf die gegenwärtige Situation: Wo haben wir Flops gebaut? Mit welchen Handicaps kämpfen wir?
  • Opportunities– Mit Blick in die Zukunft: Wo ergeben sich gute Gelegenheiten? Was sollten wir ausbauen?
  • Threats – Mit Blick in die Zukunft: Wo sind Probleme zu erwarten? Was könnte uns böse auf die Füße fallen?

Die SOFT-Analyse hat ein emotionales, subjektives Element. Hoffnungen und Befürchtungen sind ausdrücklich erlaubt und fließen ein. In meinen Konzeptionsworkshops in Unternehmen kommt die SOFT nur alle paar Monate zum Einsatz – und zwar genau dann, wenn die Erfahrungen und Einschätzungen der Mitarbeiter wichtig für die konzeptionelle Problemlösung sind. Speziell in einer Situation hilft mir die SOFT weiter: In der Vorperiode wurde ein Kommunikationskonzept entwickelt und realisiert. In der jetzt anstehenden Periode soll ein neues verbessertes Konzept entstehen. Da passt die SOFT ideal, um mit den an Planung und Umsetzung Beteiligten Ansatzpunkte für eine Konzeptoptimierung zu finden.