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Überschätzter QR-Code

Ich leide QR-Qualen!

QR-Codes sind angesagt. Unternehmen und Institutionen, die auf sich halten, verzieren seit einiger Zeit ihre Anzeigen, Plakate, Broschüren, Folder, Visitenkarten gern mit digitalem Fliegendreck.

Die Fotosession für das Werbemotiv kostete ein Vermögen, anschließend hat der Grafiker sein Bestes gegeben und stundenlang am Layout von Plakat und Anzeige gefeilt – bis zum krönenden Abschluss der QR-Code ins Motiv gezwängt wird und die gesamte stimmige Optik total versaut.

Ich habe mal gelernt und über die Jahre verinnerlicht, dass schon kleine visuelle Störfaktoren den Gesamteindruck eines Werbemittels gründlich demolieren können.  Bei den hässlichen QR-Codes scheint diese Regel nicht zu gelten.

Ich fasse es nicht und frage, warum tut ihr euren Werbemitteln das an?

Die erhöhte Resonanz kann es nicht sein. Denn fast alle QR-Auswertungen, die ich auf den Tisch bekam, waren unterirdisch. Es tröpfelte – mehr nicht.

Hinzu kommt, dass die meisten QR-Codes keinen echten Zusatznutzen bieten. Sie führen lediglich auf die Standard-Website – und oft ist diese Website noch nicht einmal für den mobilen Einsatz optimiert.

Ich lasse nicht locker, was ist also dann der Grund?

QR-Codes auf Werbemitteln gehören heutzutage einfach dazu, sagt man mir. Denn diese Codes symbolisieren auf den ersten Blick, dass da eine moderne Organisation dahintersteht, die zeitgemäße Kommunikationswege geht.

By | 2017-07-15T15:39:53+00:00 Februar. 11th. 2014|Text und Gestaltung|