Nachbriefing: Das hat Folgen!

Die Zeit bleibt bekanntlich nie stehen. Und so kann es mitten im Konzeptionsprozess immer mal wieder passieren, dass sich bestimmende Parameter verändern. Zu unterscheiden sind:

  • Interne Veränderungen – Das konzeptbeauftragende Unternehmen überlegt es sich anders. Beispielsweise wird eine im Briefing definierte Zielsetzung nachträglich geändert. Oder die Kommunikationsobjekte werden überraschend um ein neues Produkt erweitert.
  • Externe Veränderungen – Draußen im Umfeld tut sich was, das die Konzeption tangiert.  Topaktuelle Marktdaten kündigen einen neuen Konkurrenten an. Oder ein neues Gesetz verschiebt die Kommunikationsvoraussetzungen.

In beiden Fällen darf der Auftraggeber nicht zögern und muss sofort laut „Nachbriefing!“ rufen. Im Gespräch oder in schriftlicher Form bringt er die Kommunikationsbeteiligten möglichst ohne Zeitverlust auf den aktuellen Kurs. Denn ein gutes Konzept bleibt immer auf der Höhe der Zeit, besser noch: ist der Zeit immer eine Idee voraus.

Für die Konzeptionsbeteiligten bedeutet das Nachbriefing in aller Regel Mehrarbeit. Im Extremfall kann sogar die gesamte bisherige Konzeptionsarbeit Makulatur sein. Deshalb sorgt der Ruf „Nachbriefing!“ auch fast automatisch für lange Gesichter. Nachbriefings sind unbeliebt, aber es führt kein Weg an ihnen vorbei.